Qualität

Als führender Hersteller von Spiel- und Funktionspuppen hat für die Zapf Creation AG die Sicherheit und Qualität der Produkte von Anfang an oberste Priorität.

Spielzeugsicherheit

Da uns die Sicherheit Ihrer Kinder besonders am Herzen liegt, werden die hochwertigen Markenspielkonzepte (BABY born®, Baby Annabell®, mini CHOU CHOU, my Model, Sam & Sally inklusive des Zubehörs) kontinuierlich umfangreichen - internen und externen - Qualitäts- und Sicherheitsprüfungen unterzogen. Dabei gehen die konsequenten Kontrollen der unternehmenseigenen Qualitäts- und Sicherheitsspezifikationen teilweise deutlich über die gesetzlichen Anforderungen hinaus.

Wie wird die Produktqualität sichergestellt?

Wie viele andere Spielzeughersteller lässt die Zapf Creation AG die hochwertigen Markenspielkonzepte bei ausgewählten asiatischen Lieferanten produzieren. Die langjährige Zusammenarbeit mit den Lieferanten basiert dabei stets auf einheitlichen Qualitäts- und Sicherheitsstandards.

Was und wie wird getestet?

Bevor Ihr Kind ein Produkt von Zapf Creation AG in den Händen halten kann, ist es ein langer Weg. Hierbei durchläuft es bereits bis zur Produktion zahlreiche Test- phasen. Mechanische und physikalische Eigenschaften werden dabei entwick- lungsbegleitend in eigenen Laboren und vor Serienstart nochmals von autorisierten Prüfstellen getestet. 

Die Analysen und umfassenden Tests zur elektrischen Sicherheit, der elektromagnetischen Kompatibilität und der gesundheitlichen Unbedenklichkeit (chemische, mikrobiologische und hygienische Prüfungen) werden ausschließlich durch hochqualifizierte Fachkräfte unabhängiger, akkreditierter, d.h. staatlich anerkannter Testinstitute durchgeführt, um später ein sicheres und bedenkenloses Spielen Ihres Kindes gewährleisten zu können. Die Einhaltung der unternehmens- eigenen Spezifikationen sowie aller Normen und gesetzlichen Vorgaben wird strengstens überwacht. Hierfür untersuchen regelmäßig Qualitätsinspektoren zusätzlich zum gesamten Produktionsprozess - auch die Wareneingangskontrolle für Rohstoffe, die Verpackung, die Lagerung und die Verschiffung der Produkte.

Kurzgefasst

Alle Artikel der Zapf Creation AG werden kontinuierlich von akkreditierten Prüfinstituten auf die Konformität zu allen gesetzlichen Anforderungen sowie zu kundenspezifischen und unternehmenseigenen Vorgaben getestet. Für jedes Produkt liegen der Zapf Creation AG entsprechende Zertifikate bzw. Testreporte vor.
Bei dem Erwerb eines Produktes der Zapf Creation AG können Sie also sicher sein, dass die Anforderungen der europäischen Spielwarennorm EN 71 sowie alle weiteren relevanten gesetzlichen Vorgaben in vollem Umfang erfüllt sind.  

Produktionsstandards

Soziale Produktionsstandards in China

Die Zapf Creation AG steht für sichere und qualitativ hochwertige Spielwaren. Dafür sehen wir uns verantwortlich gegenüber unseren Kunden und Verbrauchern weltweit. Diese Verantwortung übertragen wir selbstverständlich auf die Art und Weise, wie unsere Produkte hergestellt werden. Unsere soziale Verantwortung als "Corporate Citizen" leben wir dementsprechend auch oder gerade unter dem Aspekt einer heute globalisierten Welt.

Partnerschaft und langfristiges Engagement - Unser Credo für die Sicherung von angemessenen Arbeitsbedingungen bei der Spielwarenproduktion

Alle Spielkonzepte der Zapf Creation AG verbindet ein hoher Anspruch an Qualität, Design und Spielwert. Um dies sicher zu stellen, arbeiten wir mit ausgesuchten, asiatischen Produzenten zusammen, mit denen uns oftmals eine langjährige, vertrauensvolle Geschäftsbeziehung verbindet. Die Zapf Creation AG führte bereits 1995 ihren eigenen Verhaltenskodex, einen so genannten "Code of Conduct (COC)" ein, der festlegt, welche sozialen Standards und Arbeitsschutzmaßnahmen von den Lieferanten einzuhalten sind.

Die Grundsätze der Arbeits- und Sozialstandards der Zapf Creation AG

Im Oktober 2002 stellte der Weltspielwarenverband (International Council of Toy Industries / ICTI) mit dem ICTI "Code of Business Practices" (COBP) einheitliche soziale Standards und ein System zur unabhängigen Überprüfung zur Verfügung, das in den Spielzeugfabriken der ganzen Welt Anwendung finden sollte. Der Weltspielwarenverband wurde 1974 gegründet und ist ein Handelsverband, der als gemeinnützige Gesellschaft die Interessen von derzeit 20 nationalen Spielwarenverbänden vertritt. Die Produkte seiner Mitgliedsländer decken die komplette Bandbreite an Spielwaren und spielzeugbezogener Handelsware ab. 
Die Zapf Creation AG hat sich bereits im Oktober 2002 als eines der ersten deutschen Unternehmen verpflichtet, diesen Verhaltenskodex bei ihren Lieferanten zur Anwendung zu bringen.
Die Lieferanten durchlaufen einen Auditierungsprozess, bei dem folgende Grundsätze durch ein unabhängiges Zertifizierungsinstitut überprüft und zertifiziert werden:

Hauptthemen

Grundsätze

Kinderarbeit

Keine Beschäftigung von Minderjährigen

Arbeitszeiten

Verbindliche Arbeitszeiten, zulässige Überstunden

Löhne

Angemessene Bezahlung, Überstundenausgleich, sonstige Sozialleistungen der Unternehmen

Diskriminierung

Keine Verweigerung der Arbeitsstelle aufgrund des Geschlechts, der ethischen Herkunft, der Religion oder der Zugehörigkeit zu einer Gesellschaftsklasse oder einer Interessenvertretung

Arbeits-
bedingungen / Arbeitsplatz-
sicherheit

Maßnahmen für ein angemessenes Arbeitsumfeld sowie die Einhaltung von Sicherheits- und Gesundheitsschutzstandards

Brandschutz

Notfallbeleuchtung und Fluchtausgänge, Evakuierungspläne inklusive reflektierenden Leitlinien am Boden, vierteljährliche Brandschutzübungen

Erste Hilfe

Erste Hilfe Ausrüstung in jedem Produktionsraum, geschultes Erste-Hilfe-Personal, örtliches Krankenhaus in der Nähe.

Produktions-
sicherheit

Sicherheitsausrüstungen für alle Maschinen, Sicherheitstrainings an den Maschinen, in Räumen mit chemischen Materialien Augenreinigungsstationen, regelmäßige Wartung der elektrischen Maschinen, Absauganlagen an den Arbeitsplätzen.  Sicherheits- ausrüstungen für Arbeiter Bereitstellung von Schutzbrillen, Atemschutzmasken und Arbeitshandschuhen.

Soziale
Standards

Angemessene Unterbringung der Arbeiter, ordentliche und saubere Wohnräume, hygienische Küchen und Kantinen, saubere Toiletten- und Waschräume mit angemessenem Standard

Umweltschutz

Einhaltung von Umweltschutzgesetzen

Zapf Creation AG forciert den Auditierungsprozess bei seinen Lieferanten

Die Zapf Creation AG legt großen Wert auf die Einhaltung der Vorschriften des ICTI Code of Business Practices durch ihre Lieferanten. Alle Lieferanten müssen die Auditierung erfolgreich abgeschlossen haben und das entsprechende Zertifikat besitzen. Darüber hinaus wird durch den ICTI »Code of Business Practices« ein unabhängiges und regelmäßiges Monitoringverfahren gefordert:

  • Die Audits werden durch unabhängige akkreditierte Prüfinstitute durchgeführt
  • Es finden angemeldete und nicht angemeldete Werksbesichtigungen seitens der Prüfinstitute statt
  • Die internen Unterlagen zu Produktion und Entlohnung werden überprüft
  • Es werden Befragungen und anonyme Interviews mit Arbeitnehmern gemacht
  • Weitere Kontrollen werden durch Mitarbeiter von Handelspartnern vorgenommen

Um die Bedeutung von sozialen Standards zu unterstreichen, ist die Zapf Creation AG bemüht nur noch mit Lieferanten zusammenarbeiten, die den Verhaltenskodex des Weltspielwarenverbandes nachweislich umsetzen und dies durch ein Zertifikat eines externen, zugelassenen Prüfungsinstituts belegen können. Noch einen Schritt weiter: Die Zapf Creation AG initiiert Projekte für mehr Eigenverantwortung und Mitsprache der Fabrikarbeiter.

Oberstes Ziel der Zapf Creation AG ist es, bei seinen Lieferanten Sicherheit am Arbeitsplatz und Schutz vor gesundheitlichen Risiken zu erreichen. Deshalb startete die Zapf Creation AG im April 2002 als erstes Unternehmen der Spielwarenindustrie ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit einer relevanten lokalen Nichtregierungsorganisation (NGO) und einem Lieferanten, um Fabrikarbeiter über das Thema Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz aufzuklären und zu schulen. Diese Schulungen, die bis dahin ausschließlich bei Lieferanten in der Bekleidungsindustrie zum Einsatz kamen, können zu Recht als herausragender Erfolg in der Spielzeugindustrie bezeichnet werden. Das Pilotprojekt brachte erstmals Mitglieder einer Nichtregierungsorganisation, Hersteller, Fabrikmanager und Fabrikarbeiter an einen Tisch. Dies ermöglichte es, das Schulungsprogramm in gemeinsamer Partnerschaft voranzutreiben.

Ziel dieses Programms war es, Arbeiter auf mögliche gesundheitliche Risiken und Gefahrenquellen während des Produktionsprozesses aufmerksam zu machen und sie gezielt über Schutzmaßnahmen zu informieren. Darüber hinaus sollten die Fabrikmitarbeiter in die Lage versetzt werden, eigenständig Lösungsvorschläge für Risikosituationen finden zu können. Das Pilotprogramm konnte zum Jahresende 2002 erfolgreich abgeschlossen werden.


Rund um die Puppen und das Rollenspiel